Familien begleiten, unterstützen, Beraten Und Stärken

 

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Ein-Eltern-Familien stärken

Unser Verein möchte mit dem Projekt dazu beitragen, Kindern von Alleinerziehenden ein unbeschwertes Aufwachsen zu ermöglichen. Durch eine Förderung von Herzenssache, der Stadt Ludwigshafen und Frankenthal sowie Spenden ist es uns möglich, das Projekt umzusetzen. 
 

Herzenssache fördert das Projekt, weil…

  • Alleinerziehende am stärksten von Armut und Isolation betroffen sind und Herzenssache dazu beitragen möchte, Kindern ein glückliches Aufwachsen zu ermöglichen.
  • das Bildungspaket alleine nicht ausreicht, um Kindern gleiche Teilhabechancen zu bieten.
  • Herzenssache dazu beiträgt, das Angebot niederschwellig zu halten, indem die Teilnahmekosten für finanziell belastete Familien durch Spenden gedeckt werden.

 

Zielgruppe des Projektes:

Getrennt lebende, ledige, geschiedene und verwitwete Mütter/Väter und ihre Kinder von 0-14 Jahren 

Ziele des Projektes: 

Unterstützung in allen erforderlichen Bereichen der Verselbstständigung und der Selbstorganisation - Problembewußtsein für gelingende Erziehung schaffen - kulturelle Bildung vermitteln - Stärkung des Familienlebens.

Ziel ist, Ein-Eltern-Familien zu unterstützen und zu stärken, damit die Kinder – unabhängig von ihrer sozialen Herkunft – gute Chancen haben, individuelle Förderung und gesellschaftliche Teilhabe zu erfahren. Mit dem Projekt möchten wir ein Unterstützungsnetzwerk für Ein-Eltern-Familien mit Kindern in der herausfordernden frühen Lebensphase schaffen, damit sie trotz schwieriger Bedingungen eine Kultur der Selbstfürsorge etablieren können. Wichtig Elemente sind dabei

  • die Befähigung zur Orientierung in familiären Netzwerken,
  • die Habitualisierung einer achtsamen Entwicklungsunterstützung für das Kind/die Kinder,
  • umfassende Stärkung der Elternkompetenzen sowie
  • die Etablierung von Phasen der Entspannung und Stressbewältigung im Alltag. 

 Umsetzung:

  • OaSE-alleinerziehend - Familienpädagogisches Gruppenangebot einmal im Monat für Mütter oder Väter und ihre Kinder - Kombination aus angeleiteten Aktionen für Eltern und Kinder aus den Bereichen Musik, Tanz, Bewegung und Kreativität sowie Erfahrungsaustausch der Erwachsenen im „geschützten Raum“ u. a. mit aktuellen Informationen zu Unterhaltsansprüchen, Umgang mit dem anderen Elternteil etc.
  • Freizeit für Alleinerziehende und ihre Kinder, naturnah, mit pädagogischer Anleitung, um entspannte Tage mit Gleichgesinnten zu verbringen 
  • Offener Treff für alle, die alleine mit Kind leben - Möglichkeit zur Vernetzung, moderierter Erfahrungsaustausch mit Spielmöglichkeit für Kinder
  • Gemeinsame Freizeitaktivitäten - Aufbau und Pflege sozialer Beziehungen, Netzwerkbildung, Gruppenerlebnisse zur Erweiterung des Erfahrungshorizonts für Eltern und ihre Kinder, Anregungen zu kreativer Freizeitgestaltung (wie Wanderungen, Theater-, Kino- und Museumsbesuche etc.)
  • Betreuungsnetzwerk zur Unterstützung in den Randzeiten, Ferien, Krankheit etc.                 
Alle Angebote für Alleinerziehende mit Kindern und darüber hinaus auch zahlreiche Informationen zu Themenbereichen wie beispielsweise Finanzen etc. unter www.alleinerziehendeundkinder.de.
 
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Haushalte von Alleinerziehenden haben stark an Bedeutung gewonnen. Mit 1,5 Millionen ist fast jede fünfte Familie in Deutschland eine Ein-Eltern-Familie. Rund 2,2 Millionen Kinder unter 18 Jahren leben bei einem alleinerziehenden Elternteil, zu 88 % bei ihren Müttern. Das Zusammenleben von nur einem Elternteil mit seinen Kindern ist als Familienform mittlerweile als "Normalform" akzeptiert. Bekannt ist aber auch, dass Alleinerziehende häufiger arbeitslos und auf Grundsicherungsleistungen angewiesen und dass sie sowie ihre Kinder daher häufiger von Armut bedroht sind. Haushalte von Alleinerziehenden weisen mit 42 Prozent das höchste Armutsrisiko aller Familienformen auf, Paarfamilien mit ein bis zwei Kindern demgegenüber lediglich mit 10 Prozent. "Die Armut von Kindern Alleinerziehender ist in Deutschland am größten: Von den 1,87 Millionen Minderjährigen im Hartz-IV-Bezug leben 952.000, also etwa die Hälfte, in Alleinerziehenden-Haushalten".
 
Alleinerziehend zu sein entspricht bei den meisten Betroffenen nicht der ursprünglichen Lebensplanung, sondern ist Folge einer gescheiterten oder durch Tod beendeten Partnerschaft. Immer stellt das Alleinerziehen hohe Anforderungen und verlangt den ganzen Einsatz. Die tägliche Herausforderung an Organisation, Zeitmanagement und Entwicklungsbegleitung der Kinder braucht Unterstützung.